Gastbeitrag: Thomas Staller - Geschäftsführender Gesellschafter ID37 Company GmbH

Birgit Krüger NRW ID37 Master Selbstorganisierte Teams Werte Coaching
Persönlichkeitsprofil ermittelt mit ID37

Gelingende Selbstorganisation: Teams verstehen und entwickeln

 

Die Einführung selbstorganisierter Strukturen in Unternehmen ist eine umfassende Aufgabe. Sie erfolgt zumeist, um schneller und flexibler als bisher auf Kunden-anforderungen in sich wandelnden Märkten zu reagieren. Es gibt verschiedene Ansätze und Modelle für die Transformation eines Unternehmens in die Selbst-organisation. Unabhängig welche Modelle und in welchen Kontexten solch eine Transformation durchgeführt wird, geht es immer darum, die klassische Führungs-struktur zugunsten eines Netzwerks aus selbstorganisierten Teams aufzubrechen.

 

In immer mehr Fällen sieht dies so aus, dass Führung auf mehrere Rollen im Team verteilt wird. Das Team definiert Ziele, priorisiert Aufgaben, erledigt diese selbstorganisiert und wirtschaftlich eigenverantwortlich. In ihrer Eigenständigkeit verfügen die Teams über Budget-Autorität und entscheiden über die Teamzusammensetzung. Ein Gebilde aus Hierarchien, festen Regeln und Abläufen weicht einem Organismus aus sich bewegenden Einzelteilen. 

 

Am Anfang der Teamarbeit steht die Standortbestimmung

 

Gerade in der Anfangsphase, in der sich die Teams finden und bilden, ist vieles unklar. Daher steht die Standortbestim-mung am Anfang jeder Teamarbeit. Die unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen basierend auf unterschied-lichen Werten werden auf verschiedenen Ebenen sichtbar gemacht:

Formale Ebene:

Welches Ziel haben wir, welchen Leistungsbeitrag liefern wir? Welche Kompetenzen stehen uns zur Verfügung und welche brauchen wir?

Gestalterische Ebene: 

Was verstehen wir unter Selbstorganisation, wie weit können wir gehen? Wie versteht wir unsere Aufgabe und wie können wir sie im Arbeitsalltag leben?

Menschliche Ebene: 

Welche Persönlichkeiten prägen das Team, wie tickt der Einzelne – was motiviert ihn, woher zieht er Leistungsfreude, was frustriert ihn? Welche Gemeinsamkeiten gibt es im Team, welche Unterschiede können Konflikte hervorrufen?

 

ID37 Teamanalyse: Klarheit über den Einzelnen und über das Selbstverständnis als Team

 

Menschen setzen häufig voraus, dass andere ihre Wertewelt teilen. Dem ist jedoch nicht so! Zur Auflösung dieser unkorrekten Einschätzung kommt ID37 ins Spiel. ID37 ist eine wissenschaftlich fundierte Persönlichkeitsanalyse. Sie ermittelt die individuelle Motivstruktur eines Menschen, macht seine Wertewelt verständlich, erklärt seine Emotionen und Verhalten.

 

Mit ID37 lernt sich ein Teammitglied zunächst selbst besser kennen und lernt die Fähigkeit zur Selbstreflexion, um sich in der Arbeitsumgebung zurecht zu finden und sich optimal für das Team einzubringen. Die Beschäftigung mit sich selbst führt dazu, andere Menschen und ihre Werte zu respektieren, auch wenn er sie emotional nicht nachvollziehen kann. Auf dieser Basis lassen sich Empathie, Beziehungsgestaltung, Konfliktmanagement oder Fehlertoleranz wirksam lernen.

 

Die Analyse eines Teams als Ganzes gibt Auskunft über das Selbstverständnis als Team. Es hilft dem Team, eine ge-meinsame Sprache für Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erleben zu finden. Themen einer ID37 Teamanalyse sind u.a.:

 

- Kenntnis der Grundstruktur der Persönlichkeit und Auswirkungen auf Verhaltensweisen jedes Einzelnen

- Einblick in die Wertewelten der Teilnehmenden und Stärkung von Empathie

- Steigerung von Respekt und Wertschätzung im Team

- Macht von Emotionen: Verhalten unter Stress 

- Analyse der Wertewelt des Teams als Ganzes 

- Erkennen von Team-Phänomenen (z.B. Fraktionsbildung)

- Klärung der Faktoren für den Teamerfolg

- Umgang mit Tabuthemen (z.B. Angst)

- Team-Emotionen: Wirkung und Umgang mit Teamerfolgen und -Niederlagen.

 

Diese intensive Auseinandersetzung aller Teammitglieder untereinander sorgt dafür, dass sich Menschen neu verbinden. Sie gehen offen miteinander um. Das erzeugt Vertrauen und stärkt die nachhaltige Zusammenarbeit. 

 

Der Teamanalyse folgt die Teamentwicklung 

 

Jedes Team muss durch die Analysephase gehen, um ein gemeinsames Verständnis füreinander und eine gemeinsame Sprache miteinander zu finden. Das Team hat Klarheit darüber, in welche Richtung es sich entwickeln kann, um zu gelingender Selbstorganisation zu gelangen und welche Maßnahmen wirken. Über die Zeit wird das Team Strukturen aufbauen, die für innere Stabilität sorgen und Flexibilität nach außen ermöglichen. 

 

Fazit

 

Da auf dem Weg in die Selbstorganisation hierarchische Strukturen reduziert werden, gewinnen die inneren Strukturen an Bedeutung. Teamanalysen, die wie die ID37 Persönlichkeitsanalyse am Individuum ansetzen, sorgen für emotionale Klarheit, Sensibilität und eine stabile, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es ist die Aufgabe der Organisation, die Dimension Team zu verstehen und zu unterstützen, indem es persönliche Weiterentwicklung und Teamentwicklung ausreichend fördert.

 

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